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Wir
Menschen leben nicht ewig; der Mensch wird geboren, wächst heran,
pflanzt sich fort und stirbt. Das ist - allerdings sehr stark verkürzt
- das Schicksal der Menschheit seit Tausenden von Jahren. Aber: wenn wir sterben, ist dann wirklich
alles aus und für immer vorbei? Verlöscht unsere Existenz vollständig,
oder kommt da noch “Etwas”? Werden wir erneut geboren? Sind wir etwa in
einem ewigen Kreislauf von Geburt und Tod gefangen?
Was hat das Leben überhaupt für einen Sinn? Warum sind wir hier? Gibt es einen Gott?
Auf
diese so genannten “letzten Fragen” kann und wird es keine
wissenschaftlich beweisbaren Antworten geben - auch nicht auf
diesen Seiten. Aber was ich Ihnen hier anbieten möchte ist der Versuch,
einmal von gewohnten und vertrauten Vorstellungen abzuweichen und einen
anderen, unvoreingenommenen Blickwinkel auf bestimmte Dinge und auf das
Leben an sich einzunehmen. Das erfordert Mut, denn es kann durchaus
vorkommen, daß dadurch ein Weltbild Risse bekommt und ins Wanken gerät.
Dennoch würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich auf dieses
gedankliche “Abenteuer” offen einlassen.
Zu Beginn möchte ich eine kurze Geschichte erzählen:
Stellen
Sie sich folgende Situation vor: morgens, ganz früh auf Ihrem gewohnten
Weg zur Arbeit fahren Sie am Haus eines Ihrer Nachbarn vorbei und
bemerken dabei in einem der Fenster einen flackernden, roten
Lichtschein. Sie halten an, steigen aus und versuchen festzustellen, ob
es sich bei dem Licht tatsächlich um ein Feuer handelt. Auf der
Treppe zur Eingangstür haben Sie einen besseren Blick durch das
Fenster, und da stellen Sie zu Ihrem Schrecken fest, daß es wirklich in
der Küche des Hauses brennt. Es hat sich bereits dichter Rauch
gebildet, so daß man kaum mehr Einzelheiten im Raum erkennen kann. Nach
dem Sie mit Ihrem Mobiltelefon die Feuerwehr informiert haben, klingeln
Sie bei Ihrem Nachbarn Sturm, klopfen laut gegen die Tür und machen
sich auch durch lautes Rufen bemerkbar, so daß die Bewohner aufmerksam
werden und Schlimmeres verhindert wird.
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